Präsentation "Generationsübergreifendes Wohnen in Ritterhude"

Nächste Sitzung Seniorenbeirat

Montag, 04.12.2017, 15:00 Uhr

Dorfgemeinschaftshaus Platjenwerbe

 

Stammtisch Seniorenbeirat

Der Ritterhuder Stammtisch findet an jedem
2. Mittwoch im Monat um 15:00 Uhr  in der Ritterhuder Mühle statt.

Artikel dazu im Osterholzer Kreisblatt

Stammtisch des Seniorenbeirtas.doc
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Senioren ziehen Antrag zurück

Artikel Kreisblatt.pdf
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Der Seniorenbeirat der Gemeinde Ritterhude hat seinen Antrag zurückgezogen, wonach die Gemeinde ein Entwicklungskonzept zur Sicherung von bezahlbarem Wohnraum hätte anschieben sollen. Günter Pröpping begründete dies mit dem Vorliegen neuer Fakten, die noch in den Antrag eingearbeitet werden müssten.

Anmerkung zum Kreisblattartikel:

Im Artikel wird versehentlich Günter Pröpping als 1. Vorsitzender des Seniorenbeirats genannt.

Diese Darstellung ist nicht richtig. G. Pröpping ist  Vertreter des Seniorenbeirats im Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt.
Der 1. Vorsitzende war Jürg Ahrens.

Seniorenbeirat fordert ein kommunales Wohnraumversorgungskonzept

Wohnraumversorgungskonzept.pdf
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Möglichkeiten der seniorengerechte Gestaltung der  Gemeinde Ritterhude

Vorstellung des Seniorenbeirats anläßlich der Veranstaltung mit der Bürgermeisterin und den Vertretern der Sozialverbände am 04.12.2014

 

SB_ÖS_TOP 5_Ortsmitte.pdf
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Demografischer Wandel in Ritterhude

Auswirkungen auf die Gestaltung des Ortskerns
Positionspapier des Seniorenbeirates

Dokumentation des Seniorenbeirats

SB_PRÄS._27.06.13.pdf
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Wanderweg am Hammendeich

Artikel Osterholzer Kreisblatt vom 19.05.2013

Senioren wollen Rundweg am Hammedeich

Von Christian Valek

Ritterhude. Der Seniorenbeirat und Günter Pröpping machen sich für die Naherholung in der Ortsmitte Ritterhudes stark. Pröpping hat in einem Brief an die Ratsmitglieder vorgeschlagen, die ortsseitige Deichkrone in den kommenden Jahren mit einem Weg aufzuwerten. Der Vorschlag sieht vor, zwischen dem Everschen Grundstück und dem geplanten Marktplatz einen Gehweg einzuplanen. "Der Weg muss nur Rollator- oder Rollstuhlbreite haben", erläutert Pröpping.

Der Pfad könnte auch vom Marktplatz aus in östlicher Richtung an der Hamme entlang in Richtung Schleuse verlaufen, schlägt Pröpping vor. Damit würden für Senioren und Erholungssuchende "kurze Wege" im Ort geschaffen werden. Ein solcher Deichweg sei nicht störend und auch der Investor hätte dadurch keine Nachteile, ist der Seniorenbeirat überzeugt. Bereits zwei Ritterhuder Senioren-Wohnheime haben ihre Unterstützung für das Projekt schriftlich mitgeteilt.

Pröpping ermuntert, die aktuellen Gestaltungsdrang in der Ritterhuder Ortsmitte mit Weitsicht zu nutzen. Mit den Bauvorhaben auf dem Everschen Grundstück und auf dem Areal rund um das ehemalige "Red Ballon" sollten Optionen offen gehalten werden. "Es ist leichter, sich mit zehn statt 30 Eigentümern zu einigen", ist Pröpping überzeugt. Nach der Bebauung des Grundstücks sei der Zug für alle Zeit abgefahren.

Die Wegenutzung sollte vertraglich aufgenommen werden, so seine Forderung. "Wir sollten uns die Dienstbarkeit des Deichweges im städtebaulichen Vertrag und mit Grundbuch gesichert für das Eversche Grundstück eintragen lassen", schlägt der Bauingenieur im Ruhestand vor. Die Planung für den Rundweg indes könnte erst in Jahren vorangebracht werden; die Grundlage müsste jetzt gelegt werden. "Wir müssen städtebaulich für Generationen mitdenken – genau das zeichnet Stadtplanung aus."

Pröpping bezieht sich mit seiner Idee für einen Rundweg auf das gut 100 Seiten starke Gemeindeentwicklungskonzept 2020 für Ritterhude. Darin findet sich auf Seite 85 unter anderem ein Grundriss des zukünftigen Marktplatzes. Die Zeichnung zeigt die ungefähre Lage der zukünftigen Gebäudeteile des Mini-Einkaufsparks. Zur Hamme hin sind weitere Flächen für den Wohnungsbau und ein durchgezogener Weg zum Hammeufer eingezeichnet.

Sichtachse zur Hamme ausbauen

Pröpping mahnt, die Sichtachse zur Hamme auszubauen. Das Gemeindeentwicklungskonzept gibt ihm offensichtlich Recht: "Obwohl die Hamme in geringer Entfernung parallel zur Riesstraße fließt, ist sie für die Ritterhuder Bürger nicht zugänglich und erlebbar. Daher sollte von der neuen Ortsmitte aus ein Übergang zur Hamme in Form einer Wegebeziehung vom Marktplatz aus geschaffen werden", zitiert Pröpping aus dem Dokument.

Im Sinne der Ortsentwicklung plädiert er dafür, sich auch diese Zuwegung vom Parkplatz des neuen Marktplatzes zum Hammestrand vertraglich zu sichern. "Sonst sind wir hier wieder abgeschnitten." Auch in Fragen zum Angebot des Marktplatzes verweist er auf das Entwicklungskonzept: "Marktaffine Nutzungen sowie Essen und Trinken sollten im Vordergrund stehen", zitiert Pröpping einen Passus auf Seite 84 des Konzeptes. "Wenn die Geschäfte geschlossen sind, ist mit der Gastronomie hier noch Leben", ist er überzeugt.

Marktplatz-Projektentwickler Rainer Gloy findet die Idee gut. Zugleich weist er auf den frühen Stand der Planungen hin. "Wir warten zunächst auf Signale aus der Politik", stellte Gloy auf Nachfrage dieser Zeitung klar. Erst danach sei an eine Detailplanung mit der Gemeinde zu denken. Gloy erinnerte an die langfristige Auslegung des Strategiepapiers. Die Idee, gute Gastronomie anzusiedeln, erfordere erstklassige Gastronomen, aber die seien rar gesät. Und: "Ein Weg zur Hamme hängt letztlich vom Einverständnis der Eigentümer ab.