Nächste Sitzung Seniorenbeirat

Jeden 1. Donnerstag im Monat um 15:00 h im Ritterhuder Rathaus

Leider müssen wir unsere Veranstaltungen in der Ritterhuder Mühle  wegen Corona absagen.

Wenn die Ritterhuder Mühle für Veranstaltungen wieder frei gegeben wird, werden wir unsere Vortragsreihe weiterführen und Sie über die Presse informieren!

Bleiben Sie gesund.

Vortragsreihe in der Mühle:

Spiel- und Begegnungsfläche               Mühlenberg - Riessportplatz

Artikel dazu im Osterholzer Kreisblatt               vom 15.01.2020

Beirat richtet den Blick nach vorn

 

Ritterhuder Seniorenvertreter planen Aussichtsplattform – Runder Tisch mit anderen Vereinen gewünscht

 

Als Fotomontage gibt es die Aussichtsplattform bereits: Sie ist das neue Projekt des Ritterhuder Seniorenbeirates.

 

BRIGITTE LANGE

 

Ritterhude. Über Jahre haben sich die Mitglieder des Ritterhuder Seniorenbeirates dafür engagiert, dass die Gemeinde einen Mehrgenerationen-Platz baut. Mit Erfolg. Seit vergangenem Frühjahr finden Alt und Jung auf dem Spielplatz am Riessportplatz eine Reihe von Fitness-Geräten. Auch für das Boule-Spiel wurde dort eine Fläche hergerichtet. Für die Jüngsten gibt es Spielgeräte und Sand, die etwas Größeren können nebenan bolzen. Die Beiratsmitglieder könnten sich nun zufrieden zurücklehnen. Aber mitnichten. Sie schmieden bereits an neuen Plänen – und suchen Unterstützer.

Denn die Mitglieder des Seniorenbeirates träumen von einem Fußweg inklusive Ausblick. Dieser Weg, so berichtet Beiratssprecher Achim Teichner, soll vom Mehrgenerationen-Platz aus am südlichen Rand des Riessportplatzes in Richtung Goethestraße führen. „Zwischen den Wohnhäusern und der Riesschule haben wir einen Aussichtspunkt mit Sitzmöglichkeit geplant“, sagt er. Den Spaziergängern eröffnet sich von dort ein Blick, der zwischen Rathaus und Sparkassen-Gebäude hindurch bis zum alten Pfarrhaus geht. 

Da das Gelände, über das der Weg führen soll, höher als die angrenzende Rathausstraße liegt, würde die Aussichtsplattform auf einer Stahlkonstruktion über die Böschung hinaus in den freien Raum ragen. Getragen werden soll die Konstruktion von zwei Stahlstangen. Die Plattform selbst soll gepflastert und mit einem Metallgeländer gesichert werden. „Planung, Statik, Kostenvoranschlag – alles liegt schon vor“, sagt Teichner. Nun gehe nur noch um die Finanzierung. Und dafür suchten sie Sponsoren. Teichner: „Wir hoffen, dass wir das Projekt in der zweiten Hälfte dieses Jahres verwirklichen können.“ Sein Optimismus rührt auch daher, dass der Seniorenbeirat bereits für die Ausstattung des Mehrgenerationenplatzes mit Fitness-Geräten zahlreiche Spenden einwerben konnte. Darauf vertrauen sie nun wieder. Außerdem habe die Gemeinde dem Beirat signalisiert, dass sie 50 Prozent der Kosten zu übernehmen würde.

Was den bereits bestehenden Platz betrifft, hat der Seniorenbeirat zudem einen Wunsch: „Größere Mülleimer wären gut.“ Immer wieder liege Abfall herum. Aber nicht, weil die Nutzer des Platzes, darunter viele Jugendliche, nicht ordentlich seien. „Die Mülleimer sind einfach zu klein“, so Teichner.

Eines der Fitness-Geräte, das bereits wiederholt defekt war, soll zudem ausgetauscht werden. Dabei handelt es sich um eines mit einem Schwingball. Ball und Seil waren mehrfach kaputt. „Wir stehen gerade mit dem Hersteller in Verhandlungen“, sagt Teichner. Bis es ein neues, anderes Gerät gebe, stehe das bisherige ohne den dazugehörigen Ball im Parcours.

Tatsächlich werde der Mehrgenerationen-Platz gut angenommen, erzählt Achim Teichner. „Es gibt Gruppen, die regelmäßig kommen, um Boule zu spielen.“ Aber auch Fahrradtouristen hätten schon vorbeigeschaut. Der Seniorenbeirat hofft, dass noch mehr von ihnen den Weg zum Platz finden. Er freut sich daher sehr über einen Vorschlag aus den Reihen der Politiker,  an der Riesstraße doch einen Wegweiser aufzustellen.

Völlig überrascht wurden die Mitglieder des Seniorenbeirates im vorigen Jahr von dem großen Interesse, auf das ihre Filmvorführungen in der Ritterhude Mühle bei der Bevölkerung gestoßen waren. „Den Film ‚Dr. Caselitz erzählt Geschichten und Anekdoten aus der Ritterhuder Vergangenheit‘ mussten wir zwei Mal zeigen, so groß war der Andrang“, sagt Teichner. Aber auch das Filmprojekt „Flucht und Vertreibung – Zweite Heimat Ritterhude“ wollten viele sehen. Der zweite Teil der Dokumentation wird Ende Januar gezeigt. Auf Interesse seien auch ihre Vorträge gestoßen, zu denen sie regelmäßig in die Ritterhuder Mühle einladen.

Die Mitglieder des Seniorenbeirates möchten außerdem – zusammen mit der Verwaltung – alle Vereine an einen Tisch holen, um abzuklopfen, was es insgesamt an Angeboten für Senioren gibt und welche fehlen. Da hapere es noch mit der Zusammenarbeit. Ein Ergebnis dieses Treffens könne zum Beispiel sein, dass mehrere Vereine eine Veranstaltung gemeinsam auf die Beine stellten. Etwa, wenn ein Redner für einen Gastgeber allein zu teuer sei, regt Teichner an.

Die Erfahrungen, die die Mitglieder des Ritterhuder Seniorenbeirates gesammelt haben, sind gefragt. „Unsere Partnergemeinde Val de Reuil möchte einen Seniorenbeirat gründen“, so Teichner. Dort habe man sie um Hilfe gebeten. „Wir sind noch am Schnacken, wie wir das am besten machen, und ob wir uns dazu in Frankreich oder in Ritterhude treffen.“

Dem Seniorenbeirat in Ritterhude gehen die Projekte nicht aus. Infos zu ihren aktuellen Angeboten gibt es auf der Internetseite https://www.seniorenbeirat-ritterhude.de/.

 

 

Beschädigungen an den Fitnessgeräten       Artikel dazu im Osterholzer Kreisblatt vom 27.06.2019

Mehrgenerationenplatz

Bedienungsanleitung für Fitness- Geräte


Mehrgenerationenplatz in

Ritterhude:

Schwingball bereits zwei Mal beschädigt –

Fotos sollen Maschine erklären

 

Ritterhude. Erst Mitte Mai ist der Fitness-Parcours auf dem Mehrgenerationenplatz am Riessportplatz eingeweiht worden. Lange hatten sich die Mitglieder des Ritterhuder Seniorenbeirates für seinen Bau eingesetzt und Spenden für die Anschaffung der Geräte eingeworben. Auch erklärten sich die Mitglieder bereit, die Patenschaft für den Spielplatz zu übernehmen. Das Gros der Kosten stemmte allerdings die Gemeinde, deren Bauhof auch den Aufbau übernahm.

Die Freude über den neuen Platz ist inzwischen jedoch leicht getrübt. Ein Fitness-Gerät ist in dieser kurzen Zeit bereits mehrfach beschädigt worden. Vandalismus? Seniorenbeiratsmitglied Günter Pröpping winkt ab: "Für mich sieht das nicht nach Vandalismus aus. In dem Fall wären die Geräte zusätzlich zerkratzt oder besprüht worden, dann wäre beispielsweise der Ball, der zu dem betroffenen Gerät gehört, zerschnitten worden." Von all dem sei aber keine Spur, versichert Pröpping, der sich vor Ort genau umgeguckt hat. "Ich denke, es handelt sich hier um eine Überbeanspruchung des Fitness-Gerätes." Wahrscheinlich durch eine falsche Anwendung. Er habe den Hersteller mit seiner These konfrontiert. "Und die Firma bestätigte, dass es so gesche- hen sein könnte."

Tatsächlich ist es ein und dasselbe Gerät, das bisher zweimal beschädigt worden ist. Ein Fitness-Gerät mit einem Schwingball, der in einer Höhe von etwa 1,70 Metern an einem aus sechs Strängen zusammengespleißten Stahlseil hängt und nur leicht hin und her geschlagen werden soll. Vor mehreren Wochen sei das Gerät das erste Mal beschädigt worden, berichtet Günter Pröpping. Zunächst sei der Ball nur aus seiner Fassung gerutscht. Das sei den

Mitgliedern einer Boule-Gruppe aufgefallen. Ohne Erfolg hätten sie noch versucht, den Schaden zu richten. Ein paar Tage später sei der Ball verschwunden gewesen. "Es könnte sein, dass er durch die Einwirkung eines sehr großen Gewichtes aus seiner Halterung gequetscht wurde."

Der Hersteller des Gerätes half aus und schickte einen Ersatzball, den der Bauhof anbrachte. Aufgrund dieses Vorfalls habe der Bauhof nun die Schrauben, mit denen die Ballhalterung verschraubt wird, mit einem Hochleistungs- klebstoff festgesetzt. "Falls nun jemand versuchen würden, die Schrauben mit einem Taschenmesser zu öffnen, würde das Messer kaputt gehen", sagt Pröpping.

Kurze Zeit später war das Gerät allerdings wieder defekt. Der Ball war noch da. Aber das Stahlseil war dafür kaputt. Die zu dem Seil verdrehten dünneren Stahlstränge hatten sich genau in der Mitte des Seilstücks auseinander gedreht. "Das kann passieren, wenn zum Beispiel eine Person auf dem Ball sitzt", berichtet Pröpping. Wenn diese Person samt Ball entgegen der Spleißrichtung des Seiles gedreht wird, könne sich das Seil dann aufspleißen. Genau das habe die Herstellerfirma bestätigt. Repariert werden könne das Seil nicht. Ein Ersatzteil sei bestellt und werde vom Bauhof ausgetauscht. Zusammen koste das den Seniorenbeirat 200 Euro, "aber wir wollen uns auch nicht geschlagen geben", meint Pröpping. Dafür werde der Platz viel zu gut ange- nommen. "Vom Grundsatz sieht das nämlich alles sehr ordentlich aus", versichert er. Deshalb wolle er auch nicht schimpfen und auch nicht glauben, dass hinter den Schäden Vorsatz stecke.

Vielleicht, so überlegt Pröpping, habe es die Probleme auch nur gegeben, weil es bisher keine Nutzungshinweise für die Fitness-Geräte gebe. Das will der Seniorenbeirat ändern. "Wir haben Fotos in Auftrag gegeben, die genau zeigen, was an den einzelnen Stationen gemacht werden soll", erzählt er. Diese werden vor Ort angebracht, sodass jeder Spielplatzbesucher sich daran orientieren könne. "Mehr können wir nicht machen." Ob das klappt, muss sich zeigen. Die Geräte behält der Seniorenbeirat dabei im Blick. "Wir gehen ständig über den Platz und gucken, ob alles in Ordnung ist." Dadurch habe er auch bemerkt, wie gut der Mehrgenerationenplatz angenommen wird. "Alle sind mit dem Platz sehr zufrieden."

 

Dank- und Empfehlungsschreiben der Bürgermeisterin Susanne Geils

Artikel im Osterholzer Kreisblatt

Weiterer Artikel im Osterholzer Anzeiger am 29.05.2019

1. Präsentation Spiel- und Begegnungsfläche

Präsentation "Generationsübergreifendes Wohnen in Ritterhude"

Artikel dazu im Osterholzer Kreisblatt

Artikel Kreisblatt.pdf
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Senioren ziehen Antrag zurück

Der Seniorenbeirat der Gemeinde Ritterhude hat seinen Antrag zurückgezogen, wonach die Gemeinde ein Entwicklungskonzept zur Sicherung von bezahlbarem Wohnraum hätte anschieben sollen. Günter Pröpping begründete dies mit dem Vorliegen neuer Fakten, die noch in den Antrag eingearbeitet werden müssten.

Anmerkung zum Kreisblattartikel:

Im Artikel wird versehentlich Günter Pröpping als 1. Vorsitzender des Seniorenbeirats genannt.

Diese Darstellung ist nicht richtig. G. Pröpping ist  Vertreter des Seniorenbeirats im Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt.
Der 1. Vorsitzende war Jürg Ahrens.

Seniorenbeirat fordert ein kommunales Wohnraumversorgungskonzept

Wohnraumversorgungskonzept.pdf
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Möglichkeiten der seniorengerechte Gestaltung der  Gemeinde Ritterhude

Vorstellung des Seniorenbeirats anläßlich der Veranstaltung mit der Bürgermeisterin und den Vertretern der Sozialverbände am 04.12.2014

 

SB_ÖS_TOP 5_Ortsmitte.pdf
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Demografischer Wandel in Ritterhude

Auswirkungen auf die Gestaltung des Ortskerns
Positionspapier des Seniorenbeirates

Dokumentation des Seniorenbeirats

SB_PRÄS._27.06.13.pdf
PDF-Dokument [2.6 MB]

Wanderweg am Hammendeich

Artikel Osterholzer Kreisblatt vom 19.05.2013

Senioren wollen Rundweg am Hammedeich

Von Christian Valek

Ritterhude. Der Seniorenbeirat und Günter Pröpping machen sich für die Naherholung in der Ortsmitte Ritterhudes stark. Pröpping hat in einem Brief an die Ratsmitglieder vorgeschlagen, die ortsseitige Deichkrone in den kommenden Jahren mit einem Weg aufzuwerten. Der Vorschlag sieht vor, zwischen dem Everschen Grundstück und dem geplanten Marktplatz einen Gehweg einzuplanen. "Der Weg muss nur Rollator- oder Rollstuhlbreite haben", erläutert Pröpping.

Der Pfad könnte auch vom Marktplatz aus in östlicher Richtung an der Hamme entlang in Richtung Schleuse verlaufen, schlägt Pröpping vor. Damit würden für Senioren und Erholungssuchende "kurze Wege" im Ort geschaffen werden. Ein solcher Deichweg sei nicht störend und auch der Investor hätte dadurch keine Nachteile, ist der Seniorenbeirat überzeugt. Bereits zwei Ritterhuder Senioren-Wohnheime haben ihre Unterstützung für das Projekt schriftlich mitgeteilt.

Pröpping ermuntert, die aktuellen Gestaltungsdrang in der Ritterhuder Ortsmitte mit Weitsicht zu nutzen. Mit den Bauvorhaben auf dem Everschen Grundstück und auf dem Areal rund um das ehemalige "Red Ballon" sollten Optionen offen gehalten werden. "Es ist leichter, sich mit zehn statt 30 Eigentümern zu einigen", ist Pröpping überzeugt. Nach der Bebauung des Grundstücks sei der Zug für alle Zeit abgefahren.

Die Wegenutzung sollte vertraglich aufgenommen werden, so seine Forderung. "Wir sollten uns die Dienstbarkeit des Deichweges im städtebaulichen Vertrag und mit Grundbuch gesichert für das Eversche Grundstück eintragen lassen", schlägt der Bauingenieur im Ruhestand vor. Die Planung für den Rundweg indes könnte erst in Jahren vorangebracht werden; die Grundlage müsste jetzt gelegt werden. "Wir müssen städtebaulich für Generationen mitdenken – genau das zeichnet Stadtplanung aus."

Pröpping bezieht sich mit seiner Idee für einen Rundweg auf das gut 100 Seiten starke Gemeindeentwicklungskonzept 2020 für Ritterhude. Darin findet sich auf Seite 85 unter anderem ein Grundriss des zukünftigen Marktplatzes. Die Zeichnung zeigt die ungefähre Lage der zukünftigen Gebäudeteile des Mini-Einkaufsparks. Zur Hamme hin sind weitere Flächen für den Wohnungsbau und ein durchgezogener Weg zum Hammeufer eingezeichnet.

Sichtachse zur Hamme ausbauen

Pröpping mahnt, die Sichtachse zur Hamme auszubauen. Das Gemeindeentwicklungskonzept gibt ihm offensichtlich Recht: "Obwohl die Hamme in geringer Entfernung parallel zur Riesstraße fließt, ist sie für die Ritterhuder Bürger nicht zugänglich und erlebbar. Daher sollte von der neuen Ortsmitte aus ein Übergang zur Hamme in Form einer Wegebeziehung vom Marktplatz aus geschaffen werden", zitiert Pröpping aus dem Dokument.

Im Sinne der Ortsentwicklung plädiert er dafür, sich auch diese Zuwegung vom Parkplatz des neuen Marktplatzes zum Hammestrand vertraglich zu sichern. "Sonst sind wir hier wieder abgeschnitten." Auch in Fragen zum Angebot des Marktplatzes verweist er auf das Entwicklungskonzept: "Marktaffine Nutzungen sowie Essen und Trinken sollten im Vordergrund stehen", zitiert Pröpping einen Passus auf Seite 84 des Konzeptes. "Wenn die Geschäfte geschlossen sind, ist mit der Gastronomie hier noch Leben", ist er überzeugt.

Marktplatz-Projektentwickler Rainer Gloy findet die Idee gut. Zugleich weist er auf den frühen Stand der Planungen hin. "Wir warten zunächst auf Signale aus der Politik", stellte Gloy auf Nachfrage dieser Zeitung klar. Erst danach sei an eine Detailplanung mit der Gemeinde zu denken. Gloy erinnerte an die langfristige Auslegung des Strategiepapiers. Die Idee, gute Gastronomie anzusiedeln, erfordere erstklassige Gastronomen, aber die seien rar gesät. Und: "Ein Weg zur Hamme hängt letztlich vom Einverständnis der Eigentümer ab.